Red Dead Redemption Wiki
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Auf dieser Seite sind die Dialoge der Einleitungsmission aus Red Dead Redemption aufgelistet.

Dialoge

(John geht vom Schiff und betritt den Hafen von Blackwater, ein Auto wird von einem Kran transportiert)

(John begibt sich mit Edgar Ross und Archer Fordham durch Blackwater, Richtung Zug. Nach einiger Zeit kommen Sie an der Blackwater Station an und John betritt wortlos den Zug. Dieser setzt sich kurz darauf in Bewegung und die Kamera schwenkt nach oben)

  • Mrs. Ditkiss: Tja, ich zum Beispiel bin dankbar, Mrs. Bush, dass man endlich die Zivilisation in diese Wildnis bringt.
  • Mrs. Bush: Ich bin ganz deiner Meinung, meine Liebe. Mein Daddy hat dieses Land besiedelt, und ich weiß, er sieht zu uns herunter und freut sich, dass wir den Ureinwohnern geholfen haben.
  • Mrs. Ditkiss: Ja, sie haben ihr Land verloren, aber sie haben den Zugang zum Himmel gewonnen.

(Der Zug wird von außen gezeigt, eine andere Person spricht zu einem Pfarrer)

  • Jenny: Aber, Vater, meinen Sie, wenn ein Unschuldiger nicht die Kommunion erhält, kommt er in die Hölle?:

(Pfarrer will zu sprechen anfangen, als Jenny ihm dazwischen funkt)

  • Jenny: Das wäre aber nicht fair.
  • Pfarrer: Was ich meine, Jenny, ist, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen einem Unschuldigen und einem Wilden.
  • Jenny: So habe ich das noch nie gesehen.

(Die Kamera schwenkt wieder auf die beiden Damen)

  • Mrs. Ditkiss: Ja, sie haben wie Tiere gelebt, aber jetzt sind sie glücklichere Menschen.

(Der Zug fährt in einen Tunnel ein, die Kamera zeigt John, die beiden Damen und Jenny mitsamt dem Pfarrer, im Hintergrund ist Bonnie MacFarlane zu sehen)

  • Jenny: Die Menschen haben jetzt nicht nur Automobile, Vater, ich habe gehört, dass wir bald auch werden fliegen können.
  • Pfarrer: Nein, nur Engel können fliegen, Jenny.
  • Jenny: Nein, nein, offenbar können auch Menschen fliegen. Haben Sie es nicht gehört? In Kansas hat einer sogar ein Auto zum Fliegen gebracht.
  • Pfarer: Das glaube ich kaum, Jenny.

(John wird beim aus dem Fensterschauen gezeigt, Mrs. Bush beginnt zu sprechen)

  • Mrs. Bush: Offensichtlich möchte Mr. Johns für den Gouverneursposten kandidieren und darum will er unbedingt den Staat säubern.
  • Mrs. Ditkiss: Nate Johns?
  • Mrs. Bush: Ja.
  • Mrs. Ditkiss: Seine Familie besteht aus Hinterwäldlern, die nach dem Krieg hierhergekommen sind. Ich will ja nicht voreingenommen sein, aber dieser Staat sollte nicht von einer derart üblen Mischpoke regiert werden. Einer Familie ohne jede Klasse.
  • Mrs. Bush: Offenbar hat die Familie Johns einen Haufen Geld gemacht und verfügt über viele Freunde in der Politik.
  • Mrs. Ditkiss: Mrs. Bush, Geld ist nicht alles. Vieles kann man nicht mit Geld kaufen.
  • Mrs. Bush: Wähler kann man anscheinend schon damit kaufen.

(Der Zug nähert sich Armadillo)

  • Pfarrer: Du musst dir merken, meine Liebe, dass wir hier hergesandt wurden, um das Wort zu verbreiten. Und das Wort und die Zivilisation sind ein und dasselbe. Es sind Geschenke.

(Im Vordergrund ist erneut Bonnie zu sehen, während der Pfarrer weiterspricht)

  • Pfarrer: Es ist die Gelegenheit, die Chance, unter Menschen zu leben, die anständig sind und die sich nicht gegenseitig umbringen und die dich in Ruhe beten lassen.
  • Jenny: Das ist so verwirrend, Vater. Manchmal finde ich es unmöglich, zwischen einem Akt der Liebe und einem des Hasses zu unterscheiden. Ich meine, oft scheint es auf das Gleiche hinauszulaufen.
  • Pfarrer: Ja, Jenny, das ist verwirrend, aber du brauchst mich nur zu fragen, wenn du Hilfe brauchst.
  • Jenny: In der Tat.
  • Mrs. Ditkiss: Tja, hier wären wir, Mrs. Bush. Armadillo.

(Die Reisenden verlassen den Zug, John bleibt stehen und geht dann zum Saloon. Er betritt ihn und wird von einem alten Mann, Jake, herangewunken, der sich mit einer Prostituierten vergnügt)

  • Jake: Mr. Marston. Mr. Marston! Hier drüben! Sie müssen John Marston sein.
  • John Marston: Manchmal.
  • Jake: Ich bin Jake. Ihre Freunde aus Blackwater haben mich als Ihren Führer angeheuert.
  • John Marston: Das sind nicht meine Freunde, aber freut mich, Sie kennenzulernen, Jake.
  • Jake: Die Pferde stehen gesattelt vor der Tür.

(Draußen bei den Pferden)

  • Jake: Na dann, Mr. Marston. Brechen wir auf. Halten Sie sich mit den Sporen zurück, wir sollten kein unnötiges Aufsehen erregen. Sie wollen also Fort Mercer einen Besuch abstatten?
  • John Marston: Ganz recht.
  • Jake: Hab lange keinen mehr zum Fort gebracht. Eigenartiger Ort für einen ehrbaren Mann, wenn ich das sagen darf.
  • John Marston: Wer sagt denn, dass ich ehrbar bin?
  • Jake: Es steht seit Jahren leer. Die Leute sagen, es wurde im Mexikanischen Krieg erbaut. Damals waren jede Menge Soldaten hier.
  • John Marston: Wieso sind sie weggegangen?
  • Jake: Bin nicht ganz sicher. Hab gehört, die mussten nach Norden und gegen die Indianer kämpfen. Oder vielleicht wollten sie keine Soldaten mehr sein und sind auf Goldsuche umgestiegen. Sie wissen ja, wie das ist. Was wollen Sie im Fort?
  • John Marston: Ich suche einen alten Freund.
  • Jake: Nun ja, ich hab's Ihnen gesagt, hier trifft man nicht mehr viele Menschen an. Und die, die man antrifft, sind etwa so gesellig wie vereiterte Backenzähne. Ich mein, ich beurteile keinen danach, mit wem er sich abgibt, aber...
  • John Marston: Naja, er ist schon 'ne ganze Weile kein Freund mehr...
  • Jake: Haben Sie vor, eine Weile in Armadillo zu bleiben, Mr. Marston?
  • John Marston: Das bezweifle ich. Hab nicht vor, lange zu bleiben.
  • Jake: Tja, falls Sie weibliche Gesellschaft suchen, gibt es schlechtere Orte als Armadillo. Da gibt's echte Sahneschnittchen. Nicht wie in Thieves’ Landing. Verflucht, die Mädchen da locken nicht mal 'nen Säufer ins Bett.
  • John Marston:: Da muss ich Sie enttäuschen. Ich bin verheiratet.
  • Jake: Sind wir das nicht alle? (Kurze Sprechpause) Ja, also der Marshal hat mich angeheuert. Leigh Johnson, kennen Sie ihn?
  • John Marston: Glaub, ich hab den Namen mal gehört.
  • Jake: Sagt, er bekam ein Telegramm von irgendeinem hohen Tier aus Blackwater, das einen Führer sucht. Ich schätze, das geht mich nichts an.
  • John Marston: So ist es.
  • Jake: Sie sind nicht sehr gesprächig, oder?
  • John Marston: Nein.
  • Jake: Ich quatsch nur so vor mich hin, Mister. So bin ich. Hat nichts zu bedeuten.
  • John Marston: Glauben Sie mir. Es gibt Dinge, die Sie besser nicht wissen.

(Die Beiden reiten an einem Rudel Kojote mit einem Tierkadaver vorbei)

  • Jake: Verfluchte Kojoten. Was für eine Verschwendung von gutem Fleisch. Es ist nicht mehr weit, Mr. Marston. Das Fort ist gleich hinter diesem Hügel.

(Sie werden langsamer und halten schließlich an)

  • Jake: Hören Sie, Mister. Das hier sind die Überreste von Fort Mercer. So eine Bande ist da reingeritten und hat den Laden übernommen.
  • John Marston: Hab ich auch so gehört.
  • Jake: Hier trennen sich unsere Wege, Freund. Amüsieren Sie sich gut.

(Jake bricht in lautes Gelächter aus und reitet davon, John nähert sich Fort Mercer)

  • John Marston: Bill! Bill, ich bin wegen dir hier. Bill Williamson. Komm sofort nach draußen.
  • Bill Williamson: Hau ab, John. Zwinge mich nicht dich zu töten.
  • John Marston: Niemand muss getötet werden, Bill.

(Bill kommt hinter der Mauer des Forts hervor und richtet seine Waffe auf John)

  • Bill Williamson: Du denkst wohl ich bin von gestern! Du hast schon immer gedacht ich sei ein Idiot.
  • John Marston: Das ist nicht fair, Bill. Du warst wie ein Bruder für mich. Ich bin hier, weil ich versuchen will, dich zu retten.

(Bill beginnt zu lachen, neben ihm taucht auf jeder Seite jeweils eine bewaffnete Wache auf)

  • Bill Williamson: Sehe ich so aus, als ob ich eine Rettung brauche?
  • John Marston: Bill, bitte. Die wollen uns alle umlegen. Ich kann dir helfen.
  • Bill Williamson: Nun, du hast noch nie versucht mich zu retten. Du hast immer nur deine eigene Haut gerettet.
  • John Marston: Bill, ich flehe dich an, denk darüber nach.
  • Bill Williamson: Du flehst mich an? Du flehst mich an? Du warst schon immer einer für große Worte. Die Zeiten ändern sich, John. Jetzt hab ich das Sagen. Nicht mehr Dutch und schon gar nicht du. Fleht mich an. Ich flehe DICH an: Geh zurück und sag ihnen bitte das nächste Mal jemanden zu schicken, der mehr Eindruck schindet.
  • John Marston: Na ja...

(John will seinen Revolver ziehen, wird jedoch von einer der Wachen schwer verwundet und geht zu Boden, Bill lacht)

  • Bill Williamson: Armer John.

(Einige Zeit vergeht, bis Bonnie MacFarlane und Amos am Ort eintreffen und ihn auf eine Kutsche laden)

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